|
Kurbel, Lager und Schaltung
|
|
|
|
Angetrieben wird ein Fahrrad über Tretkurbeln, wobei über eine Kette die Kraft auf das Hinterrad übertragen wird. Wichtig ist hier ein leicht laufendes Tretlager, am besten ein gekapseltes, das perfekt abgedichtet und wartungsfrei ist. Die Tretkurbelbefestigung erfolgt bei solchen Lagern generell über einen Vierkantkonus, dem gegenüber der antiquierten Keilbefestigung immer der Vorzug zu geben ist. Die Fahrradschaltung stimmt die Drehzahl von Kurbel und Laufrad so aufeinander ab, dass Tretkraft und Trittfrequenz im optimalen Leistungsbereich liegen. Sie ermöglicht so bei unterschiedlichen Straßen- und Windverhältnissen ein gleichmäßiges Treten bei gleichbleibendem Kraftaufwand, sowie ein leichteres Anfahren aus dem Stand. Wichtig ist dabei nicht unbedingt die Zahl der Gänge, sondern vielmehr, welche Übersetzung der größte und welche der kleinste Gang aufweist und wie die Gänge untereinander abgestuft sind. Je besser abgestuft und je größer der Übersetzungsbereich ist, umso günstiger ist dies. An Schaltungstypen lassen sich Naben-, Ketten- und kombinierte Naben-/Kettenschaltungen unterscheiden. Eine Nabenschaltung ist einfacher zu bedienen und benötigt weniger Wartung als eine Kettenschaltung. Was Übersetzungsbereich und feine Abstufung angeht, bietet aber die Kettenschaltung mehr Möglichkeiten. Es empfiehlt sich unbedingt auf eine leichte Bedienbarkeit der Schaltung zu achten. Die Wahl des konkreten Schaltungsmodells sollte sich an der Nutzung des Fahrrads orientieren. Für Kurzstrecken im Flachland ist ein geringerer Übersetzungsbereich ausreichend, nicht jedoch für längere Distanzen und bergige Regionen. |